Johann+Sebastian+Back+Markus-Passion
Johann+Sebastian+Bach+Markus-Passion
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Mitwirkung Knabenstimmen:

Theater Basel:

„Oresteia“Musiktheater nach Aischylos mit Musik von Iannis Xenakis.

Vorstellungsdaten


Samstag, 20. Mai 2017 bis Samstag, 27. Mai 2017

Konzertreise Slowakei/Tschechien

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Johann Sebastian Bach: Markus-Passion

Johann Sebastian Bach: Markus-Passion

2015

Markus-Passion BWV 247, Spätfassung von 1744
von Johann Sebastian Bach
Rekonstruktion: Alexander F. Grychtolik

Leitung Markus Teutschbein


hier geht's zum YouTube video

Knabenkantorei Basel
Gudrun Sidonie Otto - Sopran
Terry Wey - Alt
Matthias Küng - Alt
Timothy Löw - Tenor
Daniel Johannsen - Tenor
Tobias Wurmehl - Bass
Stephen McLeod - Bass
Hanno Müller-Brachmann - Bass
Tiziano Seewer - Bass

Knabenkantorei Basel
Capriccio Barockorchester
Alexander F. Grychtolik – Cembalo


J. S. Bachs verschollene „Markus-Passion“ aus dem Jahre 1731 ist in verschiedenen Rekonstruktionsversuchen und Ergänzungen seit langem Teil des vorösterlichen Konzertlebens.
Im Jahre 2009 konnte mit dem Fund eines unbekannten Textdruckes in St. Petersburg nachgewiesen werden, dass Bach die Markus-Passion im Jahre 1744 in einer umgearbeiteten Fassung erneut in der Leipziger Thomaskirche aufgeführt hat. Dazu veränderte er unter anderem die Reihenfolge einiger Sätze und fügte zwei zusätzliche Arien ein, wodurch das Werk in seiner Gesamtdisposition näher an die Johannes-Passion rückt. Wurde die Markus-Passion lange noch
als „Parodiewerk“ unterschätzt, erlangt sie mit dem Nachweis einer Spätfassung eine bedeutendere Stellung innerhalb von Bachs Passionswerken: Bisher hatte man angenommen, die Markus-Passion sei gegenüber den vollständig überlieferten Passionsmusiken nach Johannes und Matthäus untergeordnet. Der Fund aber zeigt, dass Bach diese Passion gleichermassen schätzte, und dass es die von Bach wahrscheinlich sogar am häufigsten aufgeführte Passion
war. Ihre Wirkung in der Bachrezeption konnte sie nur nicht entfalten, da sie größtenteils verschollen war.
Die Knabenkantorei Basel hatte die einmalige Chance, diese Rekonstruktion erstmals aufzuführen und auf CD einzuspielen.